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Das Koenigreich Thailand zeichnet sich durch eine ueppige Natur und dichten Regenwald aus. Ueber 70 Nationalparks koennen erkundet werden. Thailand zieht mehr Besucher an als jedes andere asiatische Land. Die Kombination aus atemberaubender Landschaft, inspirierender Tempelanlagen, weltbekannte Gastfreundschaft, facettenreiche Kueche und Bauwerke vergangener Koenigreiche ziehen die Besucher in ihren Bann.

Geschichte

Die aelteste Zivilisation aus dem Bronze-Zeitalter besiedelte Thailand vor ca. 5.600 Jahren. Viele Einwanderungswellen, inclusive der Mons, Khmers und Thais begannen die Landmasse “Thailand” zu bevoelkern. Die Khmers regierten die Gegend um Ankor waehrend des 11. - 12. Jahrhunderts. Gegen Ende 1200, hatten die Thai bereits einige kleine Siedlungen im Norden errichtet: Lanna und Phayao. 1238 rebellierten zwei Thai Stammeshaeuptlinge gegen die regierenden Khmer und gruendeten das erste unabhaengige Thai Koenigreich “Sukhothai” (woertlich: “Daemmerung des Gluecks”). Die Thais breiteten sich kontinuierlich in der Chao Phraya Flussebene aus.

Die Herrschaft der Sukhothai naeherte sich 1300 ihrem Ende und wurde vom Staat Ayutthaya uebernommen. Dieses junge, dynamische Koenigreich war weiter suedlich in der Flussebene angesiedelt. 1350 gegruendet, blieb Ayutthaya bis 1767 der Regierungssitz, bis es von burmesischen Angreifern zerstoehrt wurde. Waehrend der 417 Regierungsjahre vertrieben 33 Koenige die Khmers aus dem Land, naehrten die Kuenste und knuepften diplomatische Kontakte mit Indien, arabischen Laendern, Chinesen, Japanern und europaeischen Maechten.
Die Burmesen wurden von Koenig Taksin vertrieben, der seinen Regierungssitz in Thon Buri hatte. 1782 gruendete Rama der Erste, erster Koenig der heutigen Chakri Dynastie, seinen Hauptsitz in einem Dorf am Flussufer, namens Bangkok. Zwei Chakri Koenige, Mongkut (Rama IV) der von 1851 bis 1868 regierte und sein Sohn Chulalongkorn (Rama V, 1868-1910) retteten Thailand vor einer Uebernahme durch westlichen Zivilisationen mit geschickter Diplomatie und vorsichtiger Modernisierung des eigenen Landes.



Heute ist Thailand eine konstitutionelle Monarchie. Seit 1932 haben Thai Koenige, inclusive des heutigen Monarchen – Koenig Bhumipol Adulyadej -  ihre gesetzgebende Macht durch eine Nationalversammlung, ihre exekutive Macht mit eine Kabinett - an der Sitze ein Premierminister und ihre judikative Kraft durch Gerichtshoefe ausgeuebt.

Gewichte und Masse:
Metrisches System.
Zeitzone: 7 Stunden vor mitteleuropaeischer Zeit (GMT+ 7)
Geographie
Thailand grenzt an Malaysia, Myanmar (Burma), Laos und Kambodscha. Auf der Ostkueste wird das Festland von dem Golf von Thailand und auf der Westkueste mit der Andamannensee gesaeumt. Das Land unterteilt sich in 4 Hauptbezirke: Die fruchtbare Zentralebene des Chao Phraya Flusses, die trockenen Gebiete auf dem nordoestlichen Plateau (ueber 300 Meter), die ertragreichen Ebenen und Huegel Nordthailands und der dichte Regenwald der suedlichen Regionen. Die hoechste Erhebung bildet der 2596 Meter hohe Doi Inthanon in der Provinz Chiang Mai.
Klima
Thailand erfreut sich eines tropischen Klimas mit 3 verschiedenen Jahreszeiten: Sommer, von Maerz bis Mai; regnerisch mit viel Sonnenschein von Juni bis September und kuehl von Oktober bis Februar. Im Sueden Thailands kommen allerdings nur 2 davon zum Tragen: Trocken und regnerisch. Wobei gelegentliche Regenschauer auch die Trockenzeit erfrischen. Die Jahresdurchschnittsthemperatur liegt bei 28 Grad C.

Religion

95% Buddhisten, 4% Muslime. Der Theravada Buddhismus ist die Nationalreligion in Thailand seit der Sukothai Aera und wird von 90% der Bevoelkerung praktiziert. Der Glaube traegt viel zum Nationalgefuehl der Thais bei. Die meisten Thai Maenner, darunter auch der Koenig, verbringen bis zu 3 Monaten ihres Lebens als Moench. Einige fuheren dieses spartanische, meditative Leben bis zu ihrem  Ende weiter. Die suedlichen Provinzen Krabi und Phuket haben einen Moslemanteil von 40%. Alle Religionen leben hier friedlich miteinander.
Die Buddhistische Tempel, oder “Wat”, haben eine tragende Rolle in den Gemeinden. Hier wird Unterkunft fuer Reisene, Arme und Obdachlose gewaehrt, sie dienen als Schulen und Krankenreviere und hier trifft man alle Gemeindemitglieder zum Gedankenaustausch.

Als Besucher sollte man sich immer bewusst sein, dass alle Abbilder Buddhas mit Respekt behandelt werden muessen und nicht ausser Landes gebracht werden duerfen. Mit den Fuessen auf eine Statue (oder auch Menschen) zu zeigen, gilt als besonders ruede.

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